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Was macht man beim Pole Dance? Ein Sport für Körper, Geist und Selbstwertgefühl


Wenn du Bilder oder Videos von Pole Dance siehst, siehst du beeindruckende akrobatische Figuren, athletische Kraftakte und fließende Choreografien. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Disziplin? Was macht man in einer typischen Stunde, und warum schwören so viele Menschen darauf, dass dieser Sport ihr Leben verändert hat?


Poledancerin vor einer Poledance Stange
 

Die Wahrheit ist: Pole Dance ist weit mehr als nur ein Workout oder eine Tanzform. Es ist ein ganzheitliches Trainingssystem, das die physische Herausforderung mit der mentalen Stärkung verbindet. Es ist eine faszinierende Sportart, die dich gleichzeitig zur Tänzerin, zur Turnerin und zur Athletin werden lässt.


Dieser Beitrag entschlüsselt, was man im Detail beim Pole Dance macht. Wir zeigen, dass es ein Sport für Körper, Geist und Selbstwertgefühl ist und warum er wirklich für jeden geeignet ist, der den Mut hat, neu anzufangen und sich selbst neu zu entdecken.



Die Säulen des Trainings: Mehr als nur Tricks an der Stange


Eine typische Pole Dance Stunde ist systematisch aufgebaut und folgt einer klaren Struktur, um Sicherheit, Effizienz und maximalen Fortschritt zu gewährleisten. Du machst nicht nur "Tricks", sondern durchläufst ein umfassendes Trainingsprogramm:



1. Warm Up

Jede Stunde beginnt mit einem gründlichen Aufwärmen. Der Fokus liegt auf der Mobilisierung der Gelenke (insbesondere Schultern und Hüften) und dem Aktivieren der Muskulatur. Dies ist essenziell, da Pole Dance hohe Anforderungen an die Beweglichkeit und das Zusammenspiel der Muskeln stellt.


2. Conditioning (Kraftaufbau)

Hier wird die funktionale Kraft aufgebaut, die für die Figuren benötigt wird. Dies kann in Form von Climbs, Halteübungen an der Stange oder gezielten Kräftigungsübungen abseits der Stange geschehen. In dieser Phase lernst du die Kraft zu entwickeln, die notwendig ist, um dein eigenes Körpergewicht sicher zu tragen und zu bewegen.


3. Technik und Figuren

Dies ist der Teil, den die meisten Menschen als "Pole Dance" verstehen. Hier werden neue Spins, Übergänge, Klettertechniken und akrobatische Figuren (Tricks) sowie fortgeschrittene Moves wie Inverts (Kopf-über-Figuren) erlernt. Der Fokus liegt auf der präzisen Technik, um Bewegungen effizient, elegant und sicher auszuführen.


4. Flow und Choreografie

Am Ende der Stunde werden (meistens) die erlernten Figuren zu kleinen Abfolgen (Combos) oder längeren Choreografien verbunden. Hier verbindet sich die hart erarbeitete Athletik mit dem tänzerischen Element. Das Ziel ist es, die Bewegungen fließend und im Einklang mit der Musik auszuführen.


5. Cool-down

Ein umfassendes Dehnen ist unerlässlich. Es fördert die Flexibilität, reduziert das Verletzungsrisiko und unterstützt die Regeneration der beanspruchten Muskulatur.



Körper: Die funktionale Revolution


Pole Dance ist eines der effektivsten Ganzkörper-Workouts überhaupt. Du trainierst in jeder Stunde gegen den Widerstand deines eigenen Körpergewichts. Dies führt zu spezifischen, tiefgreifenden körperlichen Veränderungen:


  • Aufbau von funktionaler Kraft: Im Gegensatz zu Geräten im Fitnessstudio trainiert Pole Dance das komplexe Zusammenspiel von Muskelgruppen. Du baust eine immense Oberkörper- (Rücken, Schultern, Arme) und Core-Stärke auf, die du im Alltag spürst – sei es beim Tragen schwerer Einkaufstaschen oder einfach durch eine verbesserte Haltung.

  • Verbesserte Haltung: Die Notwendigkeit, den Oberkörper ständig aktiv und gerade zu halten, um an der Stange die Balance zu wahren, korrigiert langfristig die Haltung. Du trittst automatisch aufrechter und selbstbewusster auf.

  • Gesteigerte Flexibilität: Viele Figuren, insbesondere bei fortgeschrittenen Levels, erfordern eine hohe Flexibilität. Durch das gezielte Dehnen und das Einnehmen von Posen an der Stange verbessert sich deine Beweglichkeit in Bereichen wie Hüfte und Schultern signifikant.


Geist: Mentale Stärke und Fokus


Was man beim Pole Dance macht, geht weit über die körperliche Ebene hinaus. Der Sport ist ein mächtiges mentales Training.


Komplexe Figuren erfordern absolute Konzentration. Du musst dich auf deinen Griff, deinen Halt und die nächste Bewegung fokussieren. Dies zwingt den Geist, abzuschalten und im Moment zu sein – eine aktive Form der Stressbewältigung.

Das Lernen von Inverts oder das Klettern in größere Höhen erfordert das Überwinden von Angst. Jedes Mal, wenn du eine neue Figur meisterst, baut dies deine mentale Stärke und deine Risikobereitschaft auf.


Nicht jeder Trick gelingt sofort. Das Scheitern ist Teil des Prozesses. Pole Dance lehrt Geduld, Beharrlichkeit und die Fähigkeit, nach einem Rückschlag wieder aufzustehen und es erneut zu versuchen.



Selbstwertgefühl: Die Transformation von innen nach außen


Der vielleicht tiefgreifendste Effekt von Pole Dance ist die positive Veränderung des Selbstwertgefühls. Das passiert in der Regel, weil der Fokus im Training nicht auf Äußerlichkeiten, sondern auf dem Können liegt. Die kleinen, ständigen Erfolgserlebnisse – der erste Spin, der erste Climb, der erste Invert – liefern einen sofortigen und ehrlichen Beweis der eigenen Leistung. Du siehst, was dein Körper leisten kann, und das stärkt dein Selbstvertrauen.


Im Polesport geht es darum, was der Körper leistet, nicht wie er aussieht.

Diese Fokussierung auf die funktionale Stärke führt zu einer tiefen Akzeptanz und Wertschätzung des eigenen Körpers, unabhängig von der Figur oder Kleidergröße.

Die verbesserte Haltung, die gewonnene Kraft und das Gefühl, Herausforderungen meistern zu können, übertragen sich automatisch auf dein Auftreten im Alltag. Du bewegst dich selbstsicherer und strahlst dies aus.



Für jeden geeignet: Der Mythos der Voraussetzungen


Einer der wichtigsten Punkte, um die Frage "Was macht man beim Pole Dance?" zu beantworten, ist klarzustellen: Man startet nicht als Profi.


Poledance ist ein inklusiver Sport, der wirklich für jeden geeignet ist. Du musst weder stark noch flexibel sein oder tanzen können. Die Anfängerkurse beginnen bei Null und bauen alle notwendigen Fähigkeiten Schritt für Schritt auf.

Das Training wird stets an das individuelle Level angepasst. Stärke wird nicht vorausgesetzt, sondern ist das Ergebnis des gezielten Trainings.


Das Einzige, was du mitbringen musst, ist die Bereitschaft, dich auf eine neue Erfahrung einzulassen. Alles andere lernst du an der Stange.



Fazit: Starte deine ganzheitliche Transformation


Die Frage, "Was macht man beim Pole Dance?", lässt sich nicht mit einem einzigen Satz beantworten. Du trainierst nicht nur deine Muskeln; du trainierst dein Selbstvertrauen, deine Resilienz und deine Fähigkeit, dich elegant zur Musik zu bewegen. Es ist ein Sport, der den Körper formt, den Geist schärft und das Selbstwertgefühl stärkt.


Wenn du nach einem Workout suchst, das dich immer wieder herausfordert, dir sichtbare und spürbare Erfolge schenkt und dich Teil einer unterstützenden Gemeinschaft werden lässt, dann ist Pole Dance die richtige Wahl. Trau dich! Buche deine Probestunde und erlebe selbst, was Pole Dance alles für dich bereithält.




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