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Dein perfekter Pole Dance Kurs: So wählst du das richtige Level


Du hast die Magie des Pole Dance bereits in den sozialen Medien oder bei einer Show entdeckt? Die Faszination ist da, der Wunsch zu starten ebenfalls. Doch jetzt stehst du vor der entscheidenden Frage, die alle auf ihrem Weg beschäftigt: Welcher Pole Dance Kurs ist der richtige für mich? Die Wahl kann verwirrend sein, denn die Level-Bezeichnungen sind nicht immer selbsterklärend.


Poledancer in Denkpose
 

Dieser Blogbeitrag ist dein persönlicher Wegweiser. Er hilft dir dabei, das Durcheinandern der Level zu lösen, dein eigenes Können realistisch einzuschätzen und den idealen Pole Dance Kurs zu finden, der dich optimal fördert und fordert. Zusätzlich zeigen wir dir, warum die Kombination aus strukturiertem Unterricht und individuellem freiem Training eine effektive Kombination für deine Fortschritte ist.





Eine ehrliche Selbsteinschätzung: Wo stehst du wirklich?


Bevor du dich für einen Pole Dance Kurs entscheidest, ist es entscheidend, dein aktuelles Level realistisch zu bewerten. Jeder hat eine einzigartige Lernkurve, und es ist keine Schande, in einem Level zu bleiben, bis du dich wirklich sicher fühlst.

  • Anfänger (Beginner): 

    Hier beginnt die Reise für jeden. Du benötigst keine Vorkenntnisse in Kraft, Flexibilität oder Tanz. Im Anfängerkurs lernst du die absolute Basis: die richtigen Griffe, erste Spins, einfache Figuren und das korrekte Klettern an der Pole. Das Hauptziel ist es, ein Gefühl für die Stange und deinen Körper zu bekommen. Wenn du noch nie an der Pole trainiert hast, ist dies der richtige Startpunkt für dich, unabhängig von deiner sonstigen sportlichen Erfahrung.


  • Mittelstufe (Intermediate):  Du hast die Grundlagen gefestigt, kannst dich sicher an der Pole hochziehen und hast die ersten, einfacheren Shapes gelernt. Der Pole Kurs (auch oft Poe Class genannt) für die Mittelstufe baut auf diesen Fähigkeiten auf. Hier lernst du komplexere Spins, dynamische Übergänge und die ersten Inverts (kopfüber gehen). Die Konzentration liegt auf der Verbindung von Figuren zu fließenden Kombinationen und dem weiteren Kraftaufbau.


  • Fortgeschritten/Erfahren (Advanced): Du bist in deinen Inverts sicher, beherrschst verschiedene Spins und Shapes und hast eine solide Kraftbasis. In fortgeschrittenen Kursen geht es um anspruchsvolle akrobatische Elemente. Drops, komplexe Combos, dynmische Elemente und die Entwicklung deines persönlichen Stils. Diese Kurse sind für jene gedacht, die sich in allen grundlegenden Techniken absolut sicher fühlen.

  • Erfahren/Professionell (Professionial): Wenn alles im Advanced Level für dich schon eher leicht fällt und du an Power Spins, Dynamics, Acrobatics oder sehr flexiblen kraftvollen Elementen arbeiten willst, wirst du dich hier sehr wohl fühlen.



Ein guter Pole Dance Kurs wird immer klar definierte Lernziele für jedes Level haben. Ein Gespräch mit den Trainern deines Wunschstudios kann dir helfen, das richtige Level für dich zu finden. Vertraue dabei auf die Einschätzung der Experten.


Wichitg: Du kannst jederzeit die Level wechseln. Du bist nicht fest an ein Level gebunden.


Was macht einen guten Pole Dance Kurs aus?


Nicht alle Kurse sind gleich. Um dein volles Potenzial zu entfalten, solltest du bei der Auswahl deines Kurses auf die folgenden Kriterien achten:


  1. Klare Lernziele: 

    Ein effektiver Pole Dance Kurs folgt einem logischen Aufbau. Jede Stunde baut auf den Fähigkeiten der vorherigen auf, sodass du kontinuierlich und ohne Frustration lernst.


  2. Qualifizierte Trainer:  Achte darauf, dass die Trainer nicht nur selbst talentiert sind, sondern auch eine fundierte Ausbildung haben. Ein guter Trainer kennt die Anatomie, kann Fehler erkennen und korrigieren und weiß, wie man einen Kurs sicher und effektiv gestaltet.


  3. Fokus:  Der Trainer sollten jedem Schüler die individuelle Aufmerksamkeit schenken, die er braucht, um Fortschritte zu machen und Fehler zu vermeiden.


  4. Sicherheit steht an erster Stelle:  Ein professionelles Studio beginnt und endet immer mit einem gründlichen Warm Up und einem Cool Down. Fallmatten sollten definitiv auch vorhanden sein.



Der Schlüssel zum Erfolg: Kurs und freies Training kombinieren


Das Geheimnis für schnellen und nachhaltigen Fortschritt liegt nicht nur in der Teilnahme am Kurs, sondern in der intelligenten Kombination von strukturiertem Unterricht und freiem Training. Der Kurs ist dein Fundament. Hier lernst du die richtige Technik, neue Figuren und die korrekte Ausführung. Du erhältst sofortiges Feedback und hast die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Trainer gibt dir die Sicherheit und den roten Faden, den du brauchst, um dich nicht zu verlaufen.


Im freien Training kannst du das, was du im Kurs gelernt hast, wiederholen, verfeinern und in deinen Muskeln abspeichern, dies ist dein Übungsraum. Es ist die Zeit, um an deinen Schwachstellen zu arbeiten, Übergänge zu üben und eigene Kombinationen zu entwickeln. Ohne den Druck, etwas Neues zu lernen, kannst du dich ganz auf die Wiederholung und die Verinnerlichung der Bewegungen konzentrieren. Hier wird aus dem, was du gelernt hast, dein eigenes Können.


Die Kombination dieser beiden Elemente ist unschlagbar, da der Kurs dir die Richtung weist und das freie Training dir die Möglichkeit gibt, den Weg eigenständig zu gehen. Wie während deiner Schulzeit, in der Schule wird dir etwas beigebracht und zu Hause lernst du.



Die Rolle von gezieltem Üben


Die Bedeutung von gezieltem Üben, auch "Deliberate Practice" genannt, wird in der Sportwissenschaft intensiv erforscht. Eine Studie untersuchte, wie Sportler und Musiker in ihren Bereichen zur Meisterschaft gelangen. Die Forscher fanden heraus, dass der Erfolg nicht nur von der Quantität des Trainings abhängt, sondern vor allem von der Qualität der Übungseinheiten.


Deliberate Practice bedeutet, dass man sich auf die Verbesserung spezifischer Schwachstellen konzentriert. Man wiederholt eine Bewegung bewusst, analysiert Fehler und versucht, sich ständig zu verbessern. Dieses gezielte Üben, das über das einfache Training hinausgeht, ist für die Entwicklung neuer motorischer Fähigkeiten unerlässlich.


Dies ist der perfekte wissenschaftliche Beleg für die Bedeutung des freien Trainings. Es ist der Ort, an dem du gezielt an der Umsetzung der Techniken aus dem Poledance Kurs arbeitest. Du kannst die Rückmeldung deines Trainers nutzen, um bestimmte Bewegungsabläufe so lange zu wiederholen, bis sie für dich zum Standard werden



So findest und buchst den richtigen Pole Dance Kurs für dich


Nachdem du dein Level eingeschätzt und die Wichtigkeit der Kombination von Kurs und freiem Training verstanden hast, ist es Zeit für den nächsten Schritt. Besuche die Website des Studios und schau dir das Kursangebot an. Sind die Level klar beschrieben? Werden freie Trainingszeiten angeboten?


Zögere nicht, eine E-Mail zu schreiben oder anzurufen, um Fragen zu stellen. Schildere deine Vorkenntnisse, und das Team wird dir den passenden Kurs empfehlen. Viele Studios bieten Probestunden an, die dir einen ersten Eindruck vermitteln. Es ist die beste Gelegenheit, die Atmosphäre, die Trainer und die anderen Teilnehmer kennenzulernen, bevor du dich festlegst.



Fazit: Starte auf dem richtigen Weg


Die Wahl für den richtigen Pole Dance Kurs ist der Grundstein für eine lange und erfolgreiche Reise. Es geht darum, einen Ort zu finden, an dem du dich sicher und wohl fühlst, an dem du von qualifizierten Trainern unterstützt wirst und an dem du die Möglichkeit hast, deine Fähigkeiten durch gezieltes freies Training zu perfektionieren.


Wenn du diese Kriterien beachtest, wirst du nicht nur den passenden Kurs finden, sondern auch eine Leidenschaft entdecken, die dich körperlich und mental stärkt.





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