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Pole Dance Heels im Vergleich: Pleaser Shoes vs. Hella Heels


Merkmal

Pleaser Shoes

Hella Heels

Design

Klassisch, zeitlos, riesige Farbvarianz

Modern, klobiger, oft quadratische Zehenpartie

Sortiment

Enorm große Auswahl an Modellen & Finishes

Fokus auf exklusive, limitierte Kollektionen

Besonderheiten

Sehr leichtes Eigengewicht der Schuhe

Verstärkte Zehenkappen & vegane Materialien

Tragekomfort

Klassische Passform, bewährter Halt

Hohe Polsterung & oft breitere Zehenbox

Fokus

Allrounder für Spins & Akrobatik

Spezialisiert auf Floorwork & Ästhetik

Preisniveau

Ab 45€ - 230€ (Stand 2026)

Ab 100€ - 260€ (Stand 2026)


Die Wahl der richtigen Fußbekleidung ist im Bereich des Exotic Pole und Floorwork weit mehr als eine reine Stilfrage. Wer sich intensiv mit diesem Sport auseinandersetzt, merkt schnell, dass die Schuhe maßgeblich die Performance, die Sicherheit und das Körpergefühl beeinflussen. In der weltweiten Community dominieren vor allem zwei Namen den Markt: Pleaser Shoes und Hella Heels.


Pole Dance Heels
 

Während die eine Marke als der unangefochtene Klassiker und Wegbereiter gilt, hat die andere den Markt mit innovativen Designs und einem modernen Markenimage in den letzten Jahren regelrecht revolutioniert. Für Tänzer stellt sich daher oft die Frage, in welche Pole Dance Heels die Investition am sinnvollsten ist und welche Marke den individuellen Anforderungen am besten gerecht wird.





Die Bedeutung spezialisierter Heels beim Pole Dance


Bevor man die spezifischen Marken betrachtet, ist es wichtig zu verstehen, warum herkömmliche High Heels für das Training an der Pole ungeeignet sind. Professionelle Pole Dance Heels zeichnen sich durch eine besondere Architektur aus. Das Plateau ist so konstruiert, dass es trotz extremer Höhe eine stabile Standfläche bietet. Zudem sind die Materialien darauf ausgelegt, Reibung an der Stange zu erzeugen oder kontrolliertes Gleiten auf dem Boden zu ermöglichen.


Die Neigung des Fußbettes ist ergonomisch auf die Belastungen beim Tanzen abgestimmt, um die Gelenke zu schonen und die Linienführung der Beine optisch zu strecken. Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Gewicht; trotz ihrer massiven Erscheinung müssen diese Schuhe leicht genug sein, um akrobatische Bewegungen nicht zu behindern.



Pleaser Shoes:

Der etablierte Branchenstandard


Pleaser Shoes gilt als das Urgestein in der Welt der Plateauschuhe. Seit Jahrzehnten beliefert das Unternehmen aus den USA die Tanzszene weltweit. Die Produktpalette ist schier unendlich und bietet für jeden Geschmack und jedes Budget eine Lösung. Besonders die Klassiker wie die Adore-Serie mit 7-Inch-Absätzen oder die Flamingo-Serie mit 8-Inch-Absätzen sind in fast jedem Studio zu finden.


Ein großer Vorteil von Pleaser ist die enorme Varianz. Es gibt kaum eine Farbe, ein Material oder ein Oberflächenfinish, das Pleaser nicht im Sortiment hat. Von klassischem Lack über glitzernde Oberflächen bis hin zu transparenten Modellen ist alles vertreten. Zudem bietet die Marke verschiedene Weiten und Passformen an, was besonders für Tänzerinnen mit sehr schmalen oder breiten Füßen ein wichtiges Kaufargument ist. Die Erhältlichkeit ist ein weiterer Pluspunkt; da fast jeder Fachhändler Pleaser führt, sind Ersatzpaare oder neue Trends schnell und unkompliziert verfügbar.


In puncto Haltbarkeit haben sich Pleaser über die Jahre bewährt. Die Kunststoff-Plateaus sind robust, und die Sohlen bieten eine gute Mischung aus Grip und Flexibilität. Dennoch gibt es bei sehr intensiver Nutzung, insbesondere bei extremem Floorwork, Verschleißerscheinungen an den Spitzen. Viele Tänzerinnen greifen hier zu sogenannten Shoe Protectors, um die Langlebigkeit ihrer Pole Dance Heels zu erhöhen.



Hella Heels:

Innovation und Ästhetik aus Großbritannien


Hella Heels ist im Vergleich zu Pleaser ein junges Unternehmen, das jedoch in kürzester Zeit eine enorme Fangemeinde gewonnen hat. Die Marke wurde von Tänzern für Tänzer gegründet, was man den Produkten in vielen Details anmerkt. Das Image von Hella Heels ist modern, laut und stark auf soziale Medien sowie aktuelle Modetrends ausgerichtet.


Was Hella Heels besonders macht, ist das Design der Boots. Während Pleaser oft auf klassische Silhouetten setzt, experimentiert Hella Heels mit klobigeren Formen, auffälligen Schnürungen und einzigartigen Materialkombinationen. Ein Markenzeichen ist die quadratische Zehenpartie bei vielen Modellen, die nicht nur optisch ein Statement setzt, sondern beim Floorwork auch eine größere Fläche für Stabilität bietet.


Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Philosophie der Materialien. Hella Heels setzt verstärkt auf vegane Materialien und bietet oft eine höhere Polsterung im Fußbett an. Viele Nutzerinnen berichten, dass sich diese Pole Dance Heels direkt beim ersten Tragen weicher am Fuß anfühlen und weniger Einlaufzeit benötigen als manche Modelle der Konkurrenz. Zudem ist die Marke bekannt für ihre limitierten Kollektionen, was einen gewissen Sammlerwert und Exklusivität schafft.



Direkter Vergleich:

Qualität und Performance


Beim direkten Vergleich der Performance an der Stange zeigen sich feine, aber entscheidende Unterschiede. Pleaser Schuhe sind oft etwas leichter, was sie für schnelle Spins und kraftvolle Inverts prädestiniert. Das Feedback der Pole wird sehr direkt an den Fuß übertragen. Hella Heels hingegen wirken oft etwas massiver und stabiler, was besonders beim intentionalen Floorwork von Vorteil sein kann.


Die Sohlenqualität ist bei beiden Marken auf einem hohen Niveau. Pleaser verwendet meist eine klassische Gummimischung, die einen sehr verlässlichen Grip bietet. Hella Heels hat bei einigen Modellen eine spezielle Gummierung, die darauf ausgelegt ist, besonders langlebig zu sein, auch wenn man viel über den Spann gleitet. Ein interessantes Detail bei Hella Heels ist die oft austauschbare Sohle oder die Verstärkung im Bereich der Zehenkappen, die dem gefürchteten Abnutzen der Schuhspitzen entgegenwirkt.


Ein Kritikpunkt, der bei Pleaser gelegentlich geäußert wird, ist die Konsistenz der Verarbeitung bei den sehr günstigen Modellen. Da das Produktionsvolumen riesig ist, kann es zu leichten Schwankungen kommen. Hella Heels positioniert sich preislich meist etwas höher, liefert dafür aber eine sehr konstante Qualität und eine Verpackung, die das Auspacken bereits zu einem Erlebnis macht.



Passform und Tragekomfort im Fokus


Der Tragekomfort ist subjektiv, doch es gibt Tendenzen. Pleaser Sandaletten sind berühmt für ihre Passgenauigkeit, können aber bei längerem Tragen an den Riemchen einschneiden, wenn das Material noch neu ist. Die Boots von Pleaser bieten einen hervorragenden Knöchelhalt. Hella Heels hingegen punkten mit einer oft breiteren Zehenbox, was für Tänzerinnen, die bei Pleaser zu Schmerzen im Vorfußbereich neigen, eine Erlösung sein kann.


Ein weiterer Aspekt ist die Absatzhöhe. Beide Marken bieten die Standardhöhen von 7 und 8 Inch an. Hella Heels hat jedoch den Trend zu noch höheren Absätzen (9 Inch und mehr) stark mit vorangetrieben und diese für die breite Masse zugänglich gemacht. Für Anfängerinnen ist dies weniger relevant, doch für Fortgeschrittene, die ihre Linien perfektionieren wollen, bieten die extremen Höhen von Hella Heels eine spannende Herausforderung.



Preis-Leistungs-Verhältnis und Nachhaltigkeit


In Sachen Preis hat Pleaser meist die Nase vorn, wenn es um das Einstiegssegment geht. Man bekommt ein solides Paar Pole Dance Heels oft schon zu einem sehr fairen Preis, was den Einstieg in den Sport erleichtert. Hella Heels ist eine Investition. Man zahlt hier nicht nur für den Schuh, sondern auch für das Design, das Branding und die spezifischen Innovationen für Tänzer.


Nachhaltigkeit wird in der Modeindustrie immer wichtiger. Pleaser hat begonnen, mehr Modelle aus synthetischen Materialien anzubieten, bleibt aber in der Kommunikation eher klassisch. Hella Heels hingegen kommuniziert sehr aktiv über ihre veganen Ansätze und versucht, die Langlebigkeit der Schuhe durch robustere Konstruktionen zu fördern, um den Konsumzyklus zu verlangsamen.



Welche Marke für deine Pole Dance Heels?


Die Entscheidung zwischen Pleaser Shoes und Hella Heels hängt letztlich von deinen persönlichen Prioritäten ab. Wenn du ein zeitloses Design suchst, eine riesige Auswahl an Farben benötigst und ein bewährtes Produkt zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis willst, ist Pleaser die richtige Wahl. Diese Schuhe sind die Arbeitstiere der Branche und werden dich in keinem Training im Stich lassen.


Wenn du hingegen Wert auf ein modernes, fast schon futuristisches Design legst, gerne auffällige Boots trägst und bereit bist, für zusätzliche Polsterung und exklusive Styles etwas mehr zu investieren, dann solltest du zu Hella Heels greifen. Besonders für Tänzer, die viel Wert auf Floorwork legen und eine breitere Standfläche an der Schuhspitze bevorzugen, bietet die britische Marke klare Vorteile.


Egal für welche Marke du dich entscheidest, wichtig ist, dass du dich in deinen Pole Dance Heels sicher und wohl fühlst. Denn nur wer festen Stand hat, kann sich an der Stange voll und ganz auf den Ausdruck und die Technik konzentrieren. Probiere im Idealfall beide Marken einmal an, um ein Gefühl für die unterschiedlichen Passformen zu bekommen, und finde so deinen persönlichen Favoriten für dein nächstes Training.




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