Poledance Crash Matte - Tipps vor dem Kauf
- 4. Aug.
- 4 Min. Lesezeit
Schützt effektiv vor Verletzungen. Ideal für Spins und Grundlagen.
Wer sich mit der Kunst an der Pole beschäftigt, lernt schnell die faszinierende Dynamik aus Kraft, Eleganz und Höhe zu schätzen. Doch so schwerelos die Bewegungen in der Luft auch wirken mögen, die physische Belastung und das Risiko von Fehlgriffen oder unkontrolliertem Rutschen sind ständige Begleiter beim Erlernen neuer Figuren.

Unabhängig davon, ob die Einheiten im eigenen Zuhause oder im professionellen Studio stattfinden, sollte die persönliche Unversehrtheit immer an erster Stelle stehen. Ein unbedachter Moment oder schwindende Grip Verhältnisse an den Händen reichen aus, um den Halt zu verlieren. Genau an diesem Punkt kommt die Crash Matte ins Spiel.
Die Investition in hochwertiges Poledance Equipment ist kein Zeichen von Unsicherheit oder mangelndem Können, sondern ein Ausdruck von professionellem Trainingsverständnis. Eine dämpfende Unterlage nimmt nicht nur die harte Aufprallenergie auf, sondern nimmt auch die mentale Blockade vor Stürzen. Wer weiß, dass der Boden gut gepolstert ist, geht mit deutlich mehr Selbstvertrauen und Konzentration an neue Herausforderungen heran.
Konstruktion und Funktionsweise
Eine herkömmliche Fitness- oder Yogamatte reicht für die spezifischen Anforderungen an der Stange bei Weitem nicht aus. Normale Sportmatten sind viel zu dünn, bieten keinerlei Absorbierung bei Stürzen aus der Höhe und verrutschen bei seitlicher Belastung sofort. Eine spezielle Poledance Crash Matte ist hingegen exakt für diesen Einsatzzweck konstruiert worden. Sie besitzt in der Regel eine kreisrunde Form und ist in der Mitte mit einer passgenauen Aussparung versehen, sodass sie lückenlos um den Masten herumgelegt werden kann.
Durch stabile Klettverschlüsse verbinden sich die einzelnen Segmente der Matte fest miteinander. Dadurch wird verhindert, dass während des Trainings Lücken entstehen, in denen man umknicken oder mit dem Fuß hängenbleiben könnte. Die Hülle besteht meist aus einem strapazierfähigen, abwischbaren Kunstleder oder PVC-Material, das sich leicht reinigen und desinfizieren lässt. Im Inneren befindet sich ein speziell abgestimmter Schaumstoffkern, der darauf ausgelegt ist, punktuelle Belastungen abzufangen und die Energie flächig zu verteilen.
Varianten
Wer sich auf dem Markt nach der passenden Schutzausrüstung umsieht, trifft auf verschiedene Bauarten und Spezifikationen. Um die richtige Entscheidung für die eigenen Bedürfnisse zu treffen, sollten einige wesentliche Kriterien berücksichtigt werden:
Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal ist die Bauweise der Crash Matte. Es gibt Modelle, die sich in zwei oder vier Segmente zusammenklappen lassen. Diese klappbaren Ausführungen bieten den großen Vorteil, dass sie nach dem Training platzsparend im Raum verstaut oder transportiert werden können. Für das Hometraining in kleineren Räumen ist dies oft die praktikabelste Lösung.
Die Gesamtdicke des Schaumstoffs ist der wichtigste Indikator für das Dämpfungsvermögen. Einsteiger- und Standardmodelle bewegen sich meist in einem Bereich zwischen 5-10cm Dicke. Diese Stärke reicht für einfache Bodenfiguren, niedrige Spins und das erste Klettern in geringer Höhe völlig aus.
Der Durchmesser der Matte entscheidet darüber, wie viel Landefläche rund um die Stange abgedeckt wird. Standardgrößen bewegen sich meist zwischen 120 und 150 Zentimetern. Je weiter ausladend die Figuren und je dynamischer die Bewegungen sind, desto größer sollte der Radius gewählt werden, um auch bei schrägen Stürzen sicher auf der Polsterung zu landen.
Der Härtegrad des Schaumstoffkerns muss ein ausgewogenes Verhältnis bieten. Ist der Kern zu weich, schlägt man bei einem Sturz aus größerer Höhe bis auf den harten Boden durch. Ist er hingegen zu hart, fühlt sich die Landung wie auf einer festen Platte an, was die Gelenke unnötig belastet.
Poledance Crash Matte vs. Weichbodenmatte
Mit zunehmendem Trainingsfortschritt verändern sich die Anforderungen an das Sicherheitsequipment grundlegend. Sobald der Übergang von einfachen Figuren zu fortgeschrittenen Elementen gelingt, reicht eine dünne Standardunterlage nicht mehr aus.
Bei fortgeschrittenen Tricks befindet sich der Schwerpunkt des Körpers oft mehrere Meter über dem Boden, und die Orientierung im Raum wird erschwert. Ein Sturz aus dieser Höhe erfolgt nicht selten unkontrolliert auf den Rücken, den Nacken oder die Schultern. In solchen Szenarien ist eine Weichbodenmatte die geignetere Wahl.
Eine Weichbodenunterlage zeichnet sich durch eine deutlich massivere Materialstärke aus, die nicht selten zwischen 15-20cm oder mehr liegt.
Der verwendete Spezial-Schaumstoff besitzt ein wesentlich höheres Einsinkverhalten und eine enorme Luftentweichung bei schlagartiger Belastung. Dadurch wird die kinetische Energie eines Falls aus großer Höhe sanft abgefangen und die Wucht des Aufpralls auf ein Minimum reduziert. Wer sich an anspruchsvolle Kombinationen wagt, schützt durch diese Bauart effektiv die Wirbelsäule, den Kopf- und den Halsbereich vor gravierenden Verletzungen.
Praktische Pflegetipps
Damit die schützenden Eigenschaften der Unterlage über viele Jahre hinweg erhalten bleiben, bedarf es einer sachgemäßen Pflege und Lagerung. Da beim Training naturgemäß Schweiß auf die Oberfläche gelangt, sollte die Hülle nach jeder Nutzung mit einem feuchten Tuch und einem milden, alkoholfreien Reinigungsmittel gesäubert werden. Scharfe Chemikalien können das Material spröde und rissig machen.
Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Matte trocken gelagert wird, um Feuchtigkeitsansammlungen im Inneren zu vermeiden. Wenn die Matte geklappt aufbewahrt wird, empfiehlt es sich, sie gelegentlich flach auszulegen, damit der Schaumstoff seine ursprüngliche Form behält und keine dauerhaften Knickstellen entstehen. Das Betreten der Matte mit Straßenschuhen sollte vermieden werden, um das Oberflächenmaterial nicht durch kleine Steinchen zu beschädigen.
Verantwortungsvoll trainieren
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Wahl der richtigen Schutzausrüstung einen direkten Einfluss auf den Trainingserfolg und die persönliche Sicherheit hat. Eine hochwertige Poledance Crash Matte gehört von der ersten Trainingseinheit an zur absoluten Grundausstattung jedes verantwortungsvollen Sportlers.
Während für das Erlernen von Grundlagen, sauberen Fußtechniken und bodennahen Elementen eine faltbare Standardmatte mit einer Dicke von bis zu zehn Zentimetern gute Dienste leistet, erfordern komplexe Figuren und Dynamik in der Höhe eine professionelle Weichbodenmatte. Wer in das passende Equipment investiert, schafft die idealen Voraussetzungen, um die eigenen Grenzen schrittweise, ohne Angst und mit maximaler Freude an der Bewegung zu erweitern.
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